Beteiligungsrechte des VDZI im Gemeinsamen Bundesausschuss

Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt seit dem 30. Juni 2004 in Richtlinien die Befunde, für die Festzuschüsse nach § 55 des Sozialgestzbuches V (SGB V) gewährt werden und ordnet diesen prothetische Regelversorgungen zu (Gesetzliche Grundlage: § 56 Abs. 1 SGB V). Welche Beteiligungsrechte der VDZI hat, können Sie der Datei "Der Gemeinsame Bundesausschuss - Auftrag, Struktur und VDZI-Beteiligungsrechte" entnehmen.

Zur Datei "Der Gemeinsame Bundesausschuss - Auftrag, Struktur und VDZI-Beteiligungsrechte"

VDZI fordert mehr Beteiligungsrechte im Gemeinsamen Bundesausschuss

Am 1. Januar 2012 ist das GKV-Versorgungsstrukturgesetz in Kraft getreten. Es sieht bei den Beteiligungsrechten an der Arbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss eine Verbesserung vor. Nunmehr sollen die betroffenen Leistungserbringer, die zur schriftlichen Stellungnahme berechtigt sind, auch an den Beratungen der Unterausschüsse beteiligt werden können.

Es war die Forderung des VDZI, im Unterausschuss vertragszahnärztliche Versorgung ein Mitspracherecht zu erhalten, damit die Interessen und die Fachkompetenz der Zahntechniker in die Entscheidungsvorbereitung eingebracht werden können.

Der VDZI hofft, dass der Gemeinsame Bundesausschuss und die entscheidend Beteiligten den VDZI in der Zukunft für den Regelungsbereich der zahntechnischen Leistungen aktiv und umfassend beteiligen.
 
Das Beispiel der unsinnigen Beschränkungen beim festsitzenden Zahnersatz verdeutlicht, wie wichtig es aus Sicht des Zahntechniker-Handwerks ist, dass der VDZI bei der Erarbeitung von Beschlussunterlagen des Gemeinsamen Bundesausschusses in den zuständigen Gremien über das Recht der Stellungnahme hinaus beteiligt wird. Diese Forderung hat der VDZI im Gesetzgebungsprozess zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz in seinen politischen Gesprächen und Stellungnahmen vorgetragen.