„Gesundheitsschutz durch Hygiene im zahntechnischen Labor“

Die 52-Seiten umfassende Broschüre stellt Richtlinien, Verordnungen und Maßnahmen zum Thema Hygiene im zahntechnischen Labor in übersichtlicher Form vor. Die exemplarische Beschreibung des Desinfektionsablaufes und Beispiele, welche Materialien und Werkstücke wie desinfiziert werden, geben einen hohen Bezug zum Laboralltag.

Weitere Informationen zur Hygienebroschüre


DGUV Information 203-021 "Zahntechnische Laboratorien - Schutz vor Infektionsgefahren"


BG ETEM will gesetzlichen Rahmen für Stundung von Mitgliedsbeiträgen ausschöpfen

Zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bietet die Mehrheit der Berufsgenossenschaften Mitgliedsunternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Not geraten sind, schnelle und unbürokratische Hilfe an. Angeboten wird beispielsweise die Stundung oder auch Ratenzahlung von Beiträgen bzw. Vorschüssen.

BG ETEM will den gesetzlichen Rahmen für die Stundung von Mitgliedsbeiträgen ausschöpfen

Schutzmaßnahmen im Dentallabor - Information der BG ETEM

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) hat am 30. März eine Information zu Corona-Schutzmaßnahmen in einzelnen Branchen erarbeitet.
Verhaltensregeln und Präventionsmaßnahmen

Dabei wurde auch noch einmal intensiv die Eingangsdesinfektion in zahntechnischen Laboratorien diskutiert. Hierbei wurden dem VDZI folgende Gesichtspunkte mitgeteilt:

"Eingehende Proben können mit entsprechenden Sekreten benetzt sein. Beim Auspacken und der Eingangsdesinfektion wird eine Aerosolbildung für äußerst unwahrscheinlich gehalten. Es gibt ein Desinfektionsgerät, das als geschlossenes System ein Sprühdesinfektionsverfahren nutzt. Wird der Sprühvorgang bestimmungsgemäß gestoppt, sobald die Tür geöffnet wird, ist auch hierbei nicht mit der Freisetzung von Aerosolen zu rechnen. Und selbst wenn doch, sei eher mit Aerosol des Desinfektionsmittels zu rechnen, gegen das dann ggf. ein entsprechender Atemschutz gegenüber der chemischen Einwirkung zu tragen wäre.

Sofern auch im Ergebnis der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung am Desinfektionsplatz nicht mit einer Aerosolbildung zu rechnen ist, ist aus Sicht der BG ETEM das Tragen von Atemschutz nicht notwendig.


Diesbezüglich wird folglich die Stellungnahme von Februar  an die neue Einschätzung angepasst. Die Gefährdung die durch Bearbeitung von getragenem Zahnersatz eines Patienten, der an SARS-CoV-2 erkrankt ist, würde daher am Desinfektionsplatz die gleichen Maßnahmen erfordern, wie eine Patientenerkrankung durch z. B. TBC.

Insofern sind die in der DGUV Information 203-021 "Zahntechnische Laboratorien - Schutz vor Infektionsgefahren“ beschriebenen Maßnahmen auch gegenüber SARS-CoV-2 ausreichend."

DGUV Information 203-021 "Zahntechnische Laboratorien - Schutz vor Infektionsgefahren“


Anbei finden Sie die Information der BG ETEM zur Anlieferung und Bearbeitung von zahntechnischen Werkstücken im Wortlaut:

Anlieferung und Bearbeitung von zahntechnischen Werkstücken

  • Zum Infektionsschutz bei Tätigkeiten mit zahntechnischen Werkstücken sind prinzipiell die Basishygienemaßnahmen der DGUV Information 203-021 "Zahntechnische Laboratorien - Schutz vor Infektionsgefahren“ konsequent anzuwenden. Hierzu zählt auch die Händedesinfektion. Eingesetzte Desinfektionsmittel sollten mindestens die nachgewiesene Wirksamkeit “begrenzt viruzid“ haben.
  • Tragen Sie bereits beim Auspacken von Lieferungen flüssigkeitsdichte Schutzhandschuhe, die auch beständig gegenüber dem eingesetzten Desinfektionsmittel sind. Verpackungen sollten nach dem Entpacken soweit möglich desinfiziert (wenn dafür geeignet) oder entsorgt werden. Desinfizieren Sie die zahntechnischen Werkstücke gemäß Reinigungsplan.
  • Führen Sie nach dem Auspacken solcher Werkstücke auch eine wirksame Flächendesinfektion der Arbeitsflächen und ggfs. Werkzeuge durch.
  • Weisen Sie im Rahmen der Unterweisung auf Früherkennung/Symptomatik des Virus und entsprechendes Verhalten sowie auf die Schutzmaßnahmen hin.
  • Vereinbaren Sie bei Kurierfahrten mit den Zahnarztpraxen eine kontaktfreie Übergabe.