Kontakt


Für Fragen zum Zahntechniker-Handwerk steht dir der VDZI gerne zur Verfügung.

VDZI-Geschäftsstelle


Ansprechpartner vor Ort

Das Deutsche Zahntechniker-Handwerk wird von den regionalen Zahntechniker-Innungen vertreten. Informationen über die Ausbildungsplatz-Angebote vor Ort und weitere Details zum Berufsbild geben dir gerne die für deine Region zuständige Innung oder Handwerkskammer. Die Kontaktdaten findest du auf den Webseiten der Zahntechniker-Innungen.

Innungen vor Ort


Zahntechnische Meisterlabore der Innungen

Möchtest du wissen, welches Meisterlabor
in deiner Nähe ist? Hier findest du alle Meisterbetriebe in Deutschland, die einer Mitgliedsinnung des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen angehören.

Zur Laborsuche


Handwerkskammern

Eine Innung vertritt ein Handwerk, Gewerk genannt. So vertritt zum Beispiel die Zahntechniker-Innung das Zahntechniker- Handwerk auf regionaler Ebene. Handwerkskammern sind ebenfalls regional aktiv, vertreten jedoch immer alle Gewerke (circa 130) der Region. Die für dich lokal zuständige Kammer findest du unter www.handwerkskammer.de

Vielseitig, kreativ, technisch - die Ausbildung zur Zahntechnikerin/zum Zahntechniker

Hier stellen wir dir den Beruf und die Ausbildung zur Zahntechnikerin/zum Zahntechniker in einem gewerblichen zahntechnischen Meisterlabor vor.

Zahntechnik ist ein vielseitiger Beruf, in dem es um die Anfertigung von Zahnersatz und kiefer-
orthopädischen Geräten geht. Der Beruf des/r Zahntechnikers/in verlangt ausgeprägte Fertigkeiten in der Feinmechanik, Goldschmiedekunst sowie Keramik- und Kunststoffverarbeitung – und erfordert ein absolut präzises Arbeiten. Fundiertes Wissen in Material- und Werkstoffkunde sowie umfassende Kenntnisse in der Anatomie und Funktion des Kausystems bilden die Grundlage für diesen anspruchsvollen Beruf.

Du interessierst dich für eine Ausbildung zum Zahntechniker?

In der Ausbildung zur Zahntechnikerin/zum Zahntechniker erlernst du einen einzigartigen Beruf. Hier zeigen wir dir, wie vielfältig und interessant die Aufgaben im Dentallabor aussehen.

Als Zahntechnikerin/Zahntechniker gibst du Menschen Lebensfreude zurück


Mit handwerklichem Geschick, Kreativität und unterschiedlichen Technologien stellst du als Zahntechnikerin/Zahntechniker individuellen Zahnersatz für fehlende oder erkrankte Zähneher. Es kann sich dabei um kleinere Arbeiten, wie Kronen oder Zahnbrücken, oder auch umein komplettes künstliches Gebiss handeln. Zahnspangen und Sportmundschutz zählenauch zu deinen Aufgaben. Durch deine Arbeit trägst du entscheidend dazu bei, die Gesundheit, die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein von zahnerkrankten Menschen wieder herzustellen.

Als Zahntechnikerin/Zahntechniker stellst du aber nicht nur Zahnersatz her

In enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten fertigst du auch therapeutische Geräte, wie Knirscher-, Schnarcherschienen oder kieferorthopädische Geräte.

Als Zahntechnikerin/Zahntechniker ist dein medizin-technisches Wissen gefragt

In der Zahntechnik sind ein breites technisches und medizinisch-technisches Wissen gefragt. In der Ausbildung erlernst du die Verarbeitung von Gold, Keramik, Kunststoffen, Dentallegierungen und vielen weiteren Materialien. Da die neuen Zähne nicht nur gut aussehensollen, wirst zum Experten für Form und Funktion.

Als Zahntechnikerin/Zahntechniker arbeitest du kreativ

Zahnersatz wird in mehreren Arbeitsgängen hergestellt. Es fordert von dir sowohl naturwissenschaftliche Kenntnisse als auch gestalterische Fähigkeiten. Wichtig sind deine Fingerfertigkeit und dein Gefühl für Formen und Farben. Deine Kreativität ist entscheidend fürdie Herstellung des individuellen Zahnersatzes für Patienten.

Passt die Ausbildung zur Zahntechnikerin/zum Zahntechniker zu mir?

Zahntechnikerin/Zahntechniker ist ein vielseitiger Beruf. Er erfordert Präzision und verlangtausgeprägte Fähig- und Fertigkeiten. Die Bandbreite der Arbeitsgebiete im Dentallabor istumfangreich und umfasst nicht nur handwerkliche Aufgaben. Damit der Zahnersatz auchfür Kenner kaum vom echten Zahn zu unterscheiden ist, sind zahlreiche Arbeitsschritte,Geräte und Materialien erforderlich. Präzises Fräsen, sauberes Schleifen, gekonntes Modellieren gehören ebenso zu deinen Aufgaben wie die Anwendung unterschiedlichster technischer Verfahren. Kenntnisse in Anatomie und Werkstoffkunde sind ebenfalls gefragt. Du lernst in deiner Ausbildung viel überphysikalische und chemische Prozesse und schulst dein Auge für die Abstufung feiner Farbnuancen.

Als Zahntechnikerin/Zahntechniker solltest du:

 

  • handwerklich geschickt sein,
  • viel Fingerspitzengefühl haben,
  • gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben,
  • gutes Farbsehvermögen haben und
  • dich gut konzentrieren können.

Dein Arbeitsplatz im Dentallabor

Im Dentallabor wird Zahnersatz hergestellt, repariert oder ergänzt. Hier zeigen wir dir einekleine Auswahl an Handwerkszeugen und Geräten:

  • Deine Hände sind dein wichtigstes „Werkzeug“ bei der Herstellung von Zahnersatz. Mit viel Fingerspitzengefühl fertigst du beispielsweise Gebissmodelle anhand eines Ober- und Unterkieferabdrucks, den der Zahnarzt beim Patienten genommen hat, an.
  • Mit dem Artikulator simulierst du die Bewegungen des Kiefers. Im Artikulator wird das Gipsmodell von Ober- und Unterkiefer montiert
  • Für die die Herstellung und Bearbeitung des Zahnersatzes arbeitest du mit Handwerkszeugen wie Wachsmesser, Zangen und Pinzetten oder auch mit Bohr-, Fräs-, Schleif- und Poliermaschinen.
  • Um Zahnersatz millimetergenau anzupassen arbeitest du auch mit dem Mikroskop oder mit einer Lupenbrille.
  • Zahlreiche Arbeiten werden heute auch digital am Computer designt. Dafür scannst du Das Modell eines Zahnes oder Kiefers ein und bearbeitest es am Rechner. Die Daten leitest du an eine Fräsmaschine weiter, die dann das Rohgerüst des Zahnersatzes aus dem jeweiligen Material herausschleift.

Das machst du in der Ausbildung!

Ausbildungsdauer

3 1/2 Jahre.

Die Ausbildung erfolgt im zahntechnischen Labor und in der Berufsschule. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung, meist um 6 Monate, möglich. Die Bestimmungen sind je nach Bundesland unterschiedlich. Mögliche Gründe, die Ausbildungszeitzu verkürzen sind zum Beispiel besonders gute Leistungen in der Berufsschule und im Betrieb oder die Anrechnung einer Berufsausbildung.

Zu deinen Tätigkeiten im Labor zählen

  • Beispielsweise fertigst du in deiner Ausbildung
    dreidimensionale Gebissmodelle aus Gips, die Grundlage deiner Arbeit sind
    Kronen, Implantate oder Brücken als Ersatz für Einzelzähne oder mehrere fehlende Zähne.
  • Du erstellst Wachsmodelle.
  • Du simulierst die Kieferbewegungen des Patienten im sogenannten Artikulator.
  • Du designst im CAD/CAM-Verfahren Modelle am Computer.
  • Du kümmerst dich um Patientennotfälle.
  • Du reparierst, ergänzt und erweiterst zahntechnischen Arbeiten.
  • Du stellst Zahnspangen und Schienen her.

Nach der Ausbildung hast du viele Möglichkeiten!

Du kannst dich weiterbilden und spezialisieren

Fort- und Weiterbildung ist auch in der Zahntechnik wichtig, um sich beruflich weiterzuentwickeln und im Labor Führungsaufgaben übernehmen zu können. Angebote findest duüber die Innungen, Handwerkskammern oder auch über deinen Betrieb.

Du kannst deinen Meister machen

Zahntechnik zählt zu den gefahrengeneigten Handwerken. Um selbstständig ein eigenesLabor zu führen, braucht man einen Meisterbrief und muss in die Handwerksrolle eingetragen werden. In der Ausbildung zum Meister, zum Beispiel in der Meisterschule, erwirbstdu auch fachtheoretische , betriebswirtschaftliche, kaufmännische, rechtliche sowie berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse zur Führung deines eigenen Labors.

Du kannst deinen Fach- oder Betriebswirt (HWK) machen

Diese Zusatzqualifikation schlägt die Brücke zwischen den technischen Abläufen des Handwerksberufs und dem kaufmännischen Management eines Zahntechnikbetriebs. Gerade ingrößeren Betrieben sind Spezialisten mit betriebswirtschaftlichen Zusatzkenntnissen gefragt. Immer größere Bedeutung gewinnen außerdem Kenntnisse über die IT-gesteuerte Herstellung von Zahnersatz (CAD/CAM).

Du kannst Dentaltechnologie an der Hochschule Osnabrück studieren

Das Ziel des Masterstudienganges „Angewandte Werkstoffwissenschaften“, Fachrichtung Dentaltechnologie ist es, Werkstoff-Expertinnen und -Experten auszubilden. Darin enthalten sind die wesentlichen Bestandteile des Ingenieursstudiums sowie praktische Inhalte fürdie Zahntechnik, beispielsweise CAD/CAM-Herstellung von Zahnersatz. Der Abschluss desMasters berechtigt zur Promotion. Zudem können sich Absolventen im Zahntechniker-Handwerk selbstständig machen.

Ist der Beruf der Zahntechnikerin/ des Zahntechnikers auch in Zukunft wichtig?

Die Zahntechnik gehört zu den fünf Gesundheitshandwerken. Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädie-Techniker, Orthopädie-Schuhtechniker und Zahntechniker leisten in einer älter werdenden Gesellschaft einen wichtigen Beitragzur Gesundheit der Bevölkerung.

Die Zahngesundheit und Allgemeingesundheit hängen direkt zusammen. Je schneller Beschwerden gefunden und beseitigt  werden, umso besser ist dies für die Lebensqualität der Patienten. Der Blick auf die demografische Entwicklung zeigt, dass die Erhaltung der Mundgesundheit auch im hohen Alter künftig eineder Schlüsselaufgaben der Zahnmedizin sein wird.

Ohne Zahnersatz können Patienten wesentlich schlechter sprechen, kauen oderlachen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist auch der soziale Aspekt sehr wichtig. Durchschnittlich fehlen Senioren in Deutschland 14,2 Zähne. 27 Prozent der 75- bis unter 80-Jährigen nehmen jährlich Zahnersatz in Anspruch.

Der Beruf des Zahntechnikers wird daher auch in Zukunft eine wichtige Rolle inder Versorgung der Bevölkerung einnehmen. Hierzu kannst du mit deiner Ausbildung schon heute einen wichtigen Beitrag leisten.

Wo kann ich mich noch über den Beruf des Zahntechnikers informieren?

beroobi.de

Gemeinsam mit dem VDZI entwickelte beroobi die umfangreichen Inhalte der Webseite zum Berufsbild des Zahntechnikers. Viele Videos, Fotos, Links und Hinweise ergänzen die Site. 

  www.beroobi.de/berufe/zahntechniker/



Imagekampagne des Handwerks - Berufsprofil Zahntechnik

Unter www.handwerk.de stehen Berufsprofile der verschiedenen Handwerksberufe zur Verfügung.  

  Zum Berufsprofil des Zahntechnikers



Studium im Bereich Zahntechnik

Bachelor Studium Dentaltechnologie an der Hochschule Osnabrück. Der Studiengang wird in Kooperation mit dem Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen angeboten. Studierende der Dentaltechnologie können an der Hochschule Osnabrück auf ein modern eingerichtetes Den- talzentrum zurückgreifen. Dieses wurde auf gemeinsame Initiative des VDZI, der dentalen Industrie und der Hochschule Osnabrück im Jahr 2001 gegründet. 

 Zur Homepage der Hochschule Osnabrück

Bildergalerie Herstellung einer Brückenversorgung

Die Bildergalerie zeigt dir exemplarisch einige Arbeitsschritte bei der Herstellung einer Brückenversorgung.

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de

  • Ausgewählte Arbeitsschritte der Herstellung einer Brücke Bild: prodente.de